Schwedenbitter
5 g Pomeranzenschalen
5,5 g Myrrhe gekörnt
28 g Aloe Körner
8 g Galgant Wurzel geschnitten
5 g Theriak
4,5 g Enzian Wurzel geschnitten
8 g Zitwerwurzel geschnitten
5 g Lärchenschwamm Holz geraspelt
8,5 g Quittensamen Körner
6 g Rhabarber Wurzel geschnitten
Die Zutaten kommen in eine Flasche, darauf 0,7 Liter Franz- oder Kornbranntwein, sorgfältig mit einem Korken verschlossen lagert der Schwedenbitter 9 Tage im Dunkeln, dabei muss die Flasche täglich morgens und abends umgeschüttelt werden. Am 10. Tag gießt man die Mixtur ab, bis sie klar bleibt, der Rest wird durch ein Tuch geschüttet, damit alles gut ausgepresst wird. Am besten ein Tuch über den Trichter legen, damit die besten Kräfte nicht verdunsten. Wenn diese beiden Abgüsse miteinander vermischt sind, kann man sie in verschiedene kleinere Flaschen verteilen und aufbewahren (möglichst im Dunkeln und Kühlen). Die Erfahrung hat gelehrt, dass diese Mixtur, je älter sie ist, desto kräftiger wird.
Der Bitter hilft vor allem bei Verdauungsschwierigkeiten.
Dieses Rezept stammt angeblich von einer schwedischen Familie, die durch hohe Lebensalter aufgefallen ist. Alle wurden deutlich über 100 Jahre alt dank dieses Lebenselixiers, das sie täglich morgens und abends 7 bis 8 Tropfen eingenommen haben.